Giftfreie Liebesgrüße

Kategorie: Natur, Garten

Tulpen sind weniger mit Pestiziden belastet als Rosen und als Valentinsgeschenk ebenso geeignet. Foto: Felix Abraham / CC BY-SA 2.0

Zum Valentinstag haben Blumen wieder Hoch­konjunktur. Besonders beliebt ist es, Rosen zu verschenken. Doch Vorsicht: Die in Deutschland im Winter angebo­tenen Rosen sind oft mit Pestiziden belastet. Der Großteil der Blumen wird in Ostafrika und Südamerika gezüchtet, wo in der Rosenproduktion zahlreiche und zum Teil gefährliche Pflanzengifte gespritzt werden. Auf getesteten Rosen sind oftmals Rückstände der Gifte nachweisbar. Pestizide schädigen aber vor allem die Gesundheit der im Rosenanbau Beschäftigten, die zumeist unter schlechten Bedingungen arbeiten.

Als Valentinsgeschenk eignen sich daher Tulpen besser. Pestizidrückstände wurden hier kaum festgestellt, zudem wachsen diese Blumen in Mitteleuropa. Genauso schön sind auch Kirsch- oder Forsythienzweige, die in der warmen Wohnung vorzeitig zu blühen beginnen. Sie sind hierzulande heimisch und halten sogar länger als jede Schnittblume.

Wer dennoch nicht auf Rosen verzichten will, dem rät der BUND, nur Rosen mit dem Siegel "Fairtrade" zu kaufen. Es garantiert wenigstens eine Blumenzucht nach klar definierten sozialen und ökologischen Standards. Das bedeutet faire Löhne, Gewerkschaftsfreiheit, Verbot illegaler Kinderarbeit, Gesundheitsschutz und Schutz der Umwelt. Mit dem "Fairtrade"-Siegel ausgezeichnete Blumenfarmen bekommen von den Importeuren zudem einen Aufschlag für soziale Projekte. Rosen mit dem "Fairtrade"-Siegel gibt es inzwischen nicht nur in vielen kleineren Blumengeschäften, sondern auch in manchen Supermärkten zu kaufen.

Stand: Februar 2016- bund

Wildkräuter-Lasagne

Zutaten

120 g

Brennnesseln, frische Spitzen

120 g

Gundermann, frische Blättchen

400 g

Tomate(n), gestückelt, aus der Dose

1 Stange/n

Lauch

Zwiebel(n), rot

1/2 Dose

Mais (Zuckermais)

1 Schuss

Wein, nach Belieben Rot- oder Weißwein

100 ml

Sahne oder Soja Cuisine

 n. B.

Olivenöl

 n. B.

Salz und Pfeffer

 n. B.

Knoblauch

 

Kräuter der Provence

 

Kräuter, frisch, z. B. Salbei, Thyian, Lavendel, Rosmarin

 

Für die Sauce:

2 EL, gehäuft

Kräuterbutter

2 EL, gehäuft

Mehl

400 ml

Milch oder nach Belieben Hafermilch

100 ml

Sahne oder Soja Cuisine

1 Schuss

Wein nach Belieben Rot- oder Weißwein

 

Außerdem:

 n. B.

Lasagneplatte(n)

60 g

Parmesan, gerieben

Zubereitung

Den Gundermann von den Stielen zupfen, dann mit den Brennnesseln waschen, trocken schleudern und fein hacken. Vom Abtropfwasser der Brennnesseln (färbt sich leicht bräunlich) etwas aufheben.

Den Lauch putzen, waschen, in feine Streifen schneiden und in Butter oder Olivenöl zusammen mit den gehackten Zwiebeln anschwitzen. Die Dose Tomaten und den Zuckermais untermischen. Die gehackten Brennnessel- und Gundermannblätter nach und nach dazugeben und mit geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen.

Die frischen Kräuter klein hacken und untermischen und die Kräutersauce mit den Gewürzen abschmecken. Wer es beim Hacken der Kräuter nicht so genau genommen hat, kann auch noch kurz den Pürierstab in die Sauce halten, damit die Konsistenz etwas glatter wird.

Den Schuss Wein und die Sahne dazugeben, wenn das nicht ausreicht evtl. etwas Brennnesselwasser dazugeben und dann bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Für die Béchamelsauce die Kräuterbutter schmelzen und das Mehl darin anschwitzen. Die Milch unter Rühren zugießen, den Schuss Wein und die Sahne unterrühren und die Sauce fünf Minuten bei schwacher Hitze unter Rühren köcheln lassen.

Den Mozzarella in kleine Würfel schneiden.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine feuerfeste Form lagenweise mit Nudelplatten, Kräutersauce und Béchamelsauce füllen, dabei die Sauce mit Mozzarella und Parmesan bestreuen.
Die Lasagne in der Mitte des Ofens bei Ober-/Unterhitze 180°C etwa 30 Minuten backen, bis sie weich und goldbraun ist.

 

Pesto aus Giersch

100 g

Giersch, evtl. andere Wildkräuter

6 Zehe/n

Knoblauch

100 g

Parmesan oder Pecorino, gerieben

250 ml

Olivenöl

75 g

Pinienkerne

Den Giersch und die Wildkräuter gut waschen, trocken schütteln und von dickeren Stängeln befreien. Die Knoblauchzehen abziehen. Die Kräuter und Knoblauch fein hacken. Die Pinienkerne (evtl. mit etwas Öl) anrösten und ebenfalls hacken.

Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Parmesan oder Pecorino mischen. Das Olivenöl nach und nach unterrühren, bis alles gut vermengt ist. Das Pesto in ein verschließbares Glas geben und mit eventuell übrig gebliebenem Öl bedecken - so hält es sich länger.

Anmerkung: Die Knoblauchmenge erscheint sehr groß, aber da Giersch einen würzigeren Eigengeschmack hat als Basilikum, ist sie nicht übertrieben. Aus demselben Grund ist die Käsemenge hier reichlicher bemessen, als bei Basilikumpesto.

Beim Pflücken des Giersch möglichst nur kleine, frische Blätter ernten, da die Großen mitunter recht bitter schmecken. Wer möchte, mischt den Giersch noch mit anderen Wildkräutern oder nimmt nur Wildkräuter.