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Brennpunkte vor Ort

Natur vor der Haustür

Kremnitztal

Besondere Artenvorkommen (Jahr der Kartierung):

Fauna:      Sumpfschrecke, Sumpfgrashüpfer (1998)

Flora:         Breitblättriges Knabenkraut, Bärwurz, Wald-Läusekraut (1998)

Die westliche Teilfläche war und ist eine Nasswiese, genauer gesagt ein Braunseggenried bis zum Weg und der kleine Teil zwischen Weg und Kremnitz eine Fadenbinsenwiese.

Der östliche Teil war damals bis zur Rodung 1993 ein ca. 30 jähriger Fichtenbestand.

Der Wiesenbereich wurde seit dem Ankauf weiterhin als Wiese gepflegt bzw. bewirtschaftet, so dass keine wesentliche Veränderung des Ausgangszustandes eingetreten ist.

Im Bereich des ehemaligen Fichtenbestandes sind seit der Rodung keine Pflegemaßnahmen auf der Fläche durchgeführt worden. Diese Teilfläche präsentiert sich derzeit als nasse Staudenflur (Filipendulion ulmariae) die einzelne junge Fichten, Erlen und Faulbaumsträucher aufweist.

Durch die Fläche führt ein Graben, an dessen Rand junge Erlen stehen.

Entwicklungsziele:

Der Wiesenteil ist durch eine regelmäßige Mahd ohne Düngung als Nasswiese zu erhalten.

Die artenreiche Mädesüß-Hochstaudenflur am Talrand bedarf grundsätzlich keiner Pflege. Da der Talraum hier eine Breite von knapp 200 m aufweist, wird der offene Talcharakter auch durch die Weiterentwicklung in Richtung Feuchtgebüsch und später in Richtung Feuchtwald weitestgehend erhalten bleiben.

Dieser Prozess sollte beobachtet und ggf. durch Fichtenennahme unterstützt werden, soweit erforderlich.