Unser BuFDi in Bonn #COP23

Foto Copyright: Jörg Farys (die.projektoren) / BUND

Im Rahmen eines Seminars für den Bundesfreiwilligendienst, den ich bei der Kreisgruppe Kronach leiste, habe ich am Aktionscampus des BUND für die Großaktion am 04.11.2017 teilgenommen. Diese fand anlässlich der COP23 in Bonn statt.

Unter der Leitung der Fidschi-Inseln wurde hier über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens diskutiert. Unter anderem die Abschaffung der Kohlekraftwerke in Deutschland wurde dort diskutiert und dieses Thema war auch Kernpunkt des BUND Aktionscampus.

Den Auftakt gab eine Aktion vor dem Kohlekraftwerk Neurath, einem der schmutzigsten Kohlekraftwerke in Deutschland.
Mit riesigen CO2 Ballons haben wir ein Zeichen gesetzt um zu verdeutlichen wie groß der Einfluss der Kraftwerke auf die CO2 Emission ist. Weltweit werden 41% der Emissionen bei der Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke ausgestoßen.

Später am Tag wurden verschiedene Workshops angeboten. Man konnte entweder mehr über die Planung von Aktionen und deren Durchführung erfahren, oder politischen Input über die Energiewende und Klima Gerechtigkeit bekommen. Ich habe mich für den politischen Input Entschieden.

Verantwortungsbewusstsein – Dieser Begriff fasst den Grundgedanken des Begriffs „Climate Justice“ passend zusammen.
Die westlichen Industrieländer müssen Verantwortung übernehmen. Für die durch die Industrialisierung verursachte Umweltverschmutzung, für den daraus resultierenden Klimawandel und dessen Auswirkung auf die Inseln im Ozean, die langsam überschwemmt werden.
Man muss sich bewusst sein, dass für das Glas Nutella mit Palmöl in Indonesien Regenwald abgeholzt wird. Besonders nachdrücklich blieb diese Botschaft hängen, da Aktivisten aus Indonesien ihre Erfahrungen mit uns teilten.

Unter dem Motto „Klima retten – Kohle stoppen“ war die Demonstration am Samstag mit 25.000 Teilnehmern ein riesen Erfolg.
Interessantes Bühnenprogramm und gute Musik rundeten die Veranstaltung ab.

Am Abreisetag gab es noch eine Workshopphase, bei der ich mehr über das fotografieren von Aktionen gelernt habe:

Insgesamt war der Aktionscampus ein tolles Erlebnis und hat Lust auf mehr Engagement im Umweltbereich gemacht!

Der Vorstand der KG Kronach

von links oben: Werner Tremel, Dirk Eilers, Uwe Längenfelder, Uli Dautel
von links mittig: Hella Krist, Christine Neubauer, Barbara Förster
von links unten: Christiane Geipel, Dr. Elisabeth Hoffmann

Der Vorstand der KG Kronach ab 11. Mai 2016

KassenprüferinAnja BehnerZiegelerden 95, 96317 Kronach09261 530059
1. VorsitzendeDr. Elisabeth HoffmannJoh.-Nikolaus-Zitter-Str. 6, 96317 Kronach09261 506890
2. VorsitzendeChristiane GeipelBergstr. 17 96349 Steinwiesen09262 9675
SchatzmeisterinHella KristPetersleite 15 96317 Kronach09261 3221
SchriftführerDirk EilersMozartstr. 1 96317 Kronach09261 629764
DelegierterWerner TremelDorfstr. 21, 96369 Weißenbrunn09261 4404
ErsatzdelegierteBarbara FörsterHöfleser Mühle 3, 96317 Kronach09261 51414
BeisitzerinChristine NeubauerÄußerer Ring 31, 96317 Kronach09261 52827
BeisitzerUli DautelAm Kehlgraben 19, 96317 Kronach09261 52478
BeisitzerUwe LängenfelderAm Kehlgraben 5, 96317 Kronach09261 92382

Ziele und Aufgaben der Kreisgruppen des Bund Bayern e.V.

Nach §10(2) nehmen die Kreisgruppen die satzungsgemäßen Anliegen des BN im Kreisgebiet wahr. (...)

Ziele und Aufgaben des Bund Naturschutz Bayern e.V.:
 
Der BN verfolgt das Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen von Mensschen, Tieren und Pflanzen vor weiterer Zerstörung zu bewahren und wiederherzustellen. In diesem Sinn setzt er sich im gesellschaftlichen und politischem Raum für einen umfassenden und nachhaltigen Natur- und Umweltschutz ein, indem er insbesondere

  • durch Bildungs- und Forschungsarbeit das Verständnis ökologischer Probleme und Zusammenhänge fördert,
  • die in Politik, Verwaltung und im Umweltbereich Verantwortlichen und die Öffentlichkeit auf Missstände im Umweltbereich hinweist und umweltpolitische Forderungen erhebt,
  • sich als gesetzlich anerkannter Naturschutzverband an Planungsverfahren beteiligt und auf den Vollzug der einschlägigen Gesetze dringt,
  • Maßnahmen zum Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft zum Artenschutz durchführt,
  • alle Maßnahmen unterstützt und fördert, die zu einer schonenden und nachhaltigen Nutzung der natürlichen Resourcen führen,
  • durch Kinder- und Jugendarbeit den Kontakt zur Natur und das Entstehen einer gefühlsmäßigen Bindung zu Pflanzen, Tieren und Landschaft und Verständnis für ökologische Zusammenhänge fördert,
  • die Verbraucher wirtschaftlich unabhängig über die umwelt- und gesundheitsrelevanten Auswirkungen von Produkten, Dienstleistungen und Verhaltensweisen aufklärt und berät, sowie entsprechende Institutionen fördert.

(nach §2 der Satzung)