Als Bufdi zur Klimakonferenz der UN

Lea berichtet in einem Interview über ihr spannendes Jahr als Bufdi beim Bund Naturschutz.

 

www.np-coburg.de/region/kronach/Als-Bufdi-zur-Klimakonferenz-der-UN;art83426,6222935

BundeSfreiwilligendienst ab dem 14.09.18

Als Freiwillige/n bei uns erwarten dich verschiedene Einsatzbereiche, von denen du dir selber einen Schwerpunkt aussuchen kannst:

-Umweltbildung: In der Grundschule kümmerst du dich um den Schulgarten (keine Sorge, hier ist nicht zwingend Gärtnererfahrung nötig!). Außerdem haben wir eine Kindergruppe, die sich einmal im Monat trifft bei der du mitarbeitest und die Leiterin unterstützt.

 -Öffentlichkeitsarbeit: In unserer Geschäftsstelle organisieren wir das ganze Jahr spannende Aktionen. Du kümmerst dich um die Ankündigungen in verschiedenen Medien.

 -Biotoppflege: In unserer Kreisgruppe versuchen wir momentan unsere Landschaftspflegeeinsätze zu steigern und brauchen dafür tatkräftige Unterstützung.

Ob jung oder alt, der BFD ist für alle, also melde dich bei Interesse einfach in unserer Geschäftsstelle: Email: kronach@bund-naturschutz.de / Telefon: 09261/94404


Unser BuFDi in Bonn #COP23

Foto Copyright: Jörg Farys (die.projektoren) / BUND

Im Rahmen eines Seminars für den Bundesfreiwilligendienst, den ich bei der Kreisgruppe Kronach leiste, habe ich am Aktionscampus des BUND für die Großaktion am 04.11.2017 teilgenommen. Diese fand anlässlich der COP23 in Bonn statt.

Unter der Leitung der Fidschi-Inseln wurde hier über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens diskutiert. Unter anderem die Abschaffung der Kohlekraftwerke in Deutschland wurde dort diskutiert und dieses Thema war auch Kernpunkt des BUND Aktionscampus.

Den Auftakt gab eine Aktion vor dem Kohlekraftwerk Neurath, einem der schmutzigsten Kohlekraftwerke in Deutschland.
Mit riesigen CO2 Ballons haben wir ein Zeichen gesetzt um zu verdeutlichen wie groß der Einfluss der Kraftwerke auf die CO2 Emission ist. Weltweit werden 41% der Emissionen bei der Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke ausgestoßen.

Später am Tag wurden verschiedene Workshops angeboten. Man konnte entweder mehr über die Planung von Aktionen und deren Durchführung erfahren, oder politischen Input über die Energiewende und Klima Gerechtigkeit bekommen. Ich habe mich für den politischen Input entschieden.

Verantwortungsbewusstsein – Dieser Begriff fasst den Grundgedanken des Begriffs „Climate Justice“ passend zusammen.
Die westlichen Industrieländer müssen Verantwortung übernehmen. Für die durch die Industrialisierung verursachte Umweltverschmutzung, für den daraus resultierenden Klimawandel und dessen Auswirkung auf die Inseln im Ozean, die langsam überschwemmt werden.
Man muss sich bewusst sein, dass für das Glas Nutella mit Palmöl in Indonesien Regenwald abgeholzt wird. Besonders nachdrücklich blieb diese Botschaft hängen, da Aktivisten aus Indonesien ihre Erfahrungen mit uns teilten.

Unter dem Motto „Klima retten – Kohle stoppen“ war die Demonstration am Samstag mit 25.000 Teilnehmern ein riesen Erfolg.
Interessantes Bühnenprogramm und gute Musik rundeten die Veranstaltung ab.

Am Abreisetag gab es noch eine Workshopphase, bei der ich mehr über das fotografieren von Aktionen gelernt habe:

Insgesamt war der Aktionscampus ein tolles Erlebnis und hat Lust auf mehr Engagement im Umweltbereich gemacht!